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Unter dem Motto „Willyoubethere“ fand der diesjährige Down-Marathon zum vierten Mal statt. Trotz des durchwachsenen Wetters wurde der Teilnehmerrekord gebrochen: Erstmals waren mehr als 1000 Läufer am Start. Gemäß dem Veranstaltungsmotto waren wir da! (We were there!) Für unsere Ausbildungsklasse M1 (Massage im ersten Ausbildungsjahr) war dieser Marathon eine Premiere. Sie durften erstmals ihr frisch erworbenes Können im Bereich der regenerativen Massagen an den Athleten demonstrieren. Man verrät an dieser Stelle nicht zu viel, wenn man einen Erfolg auf ganzer Linie feststellt.

Die Veranstaltung bot ein buntes Rahmenprogramm zur allgemeinen Unterhaltung, bestehend aus vielfältigen musikalischen Darbietungen, unterbrochen durch stets aktuelle Ansagen zu Zwischenergebnissen des Wettbewerbs. Für uns ein besonderer Programmpunkt stellte das Interview dar, das der Moderator Matthias Zeitler mit dem Projektleiter der bbs vor Ort (also mit mir...) führte. Unser Leitbild konnte so einem großen Publikum näher gebracht werden. Angewendet auf den Anlass heißt dies: Besondere Menschen unterstützen besondere Menschen. Dies brachte Herrn Bernd van Trill, Organisator des Metropol-Marathons in Fürth dazu, sich das Mikro zu schnappen und uns für das läuferische Großevent in Fürth zu engagieren.

Aber auch abseits der Bühne gab es Unterhaltsames zu beobachten. Besonders erstaunlich war der Läufer Peter Meyer, der nicht nur läuft oder joggt, sondern „joggling“ betreibt. Dahinter verbirgt sich der ziemlich selten betriebene Sport, gleichzeitig zu laufen und dabei mit drei bzw. vier Bällen zu jonglieren. Er ist Meister dieses Sports, da er in der Lage ist, diese Tätigkeiten über die gesamte Marathondistanz hinweg durchzuhalten.
Er hatte sich unseres Service natürlich in besonderer Weise verdient und genoss nach eigener unsere Nachwettkampfbehandlung in vollen Zügen.

Ein weiterer prominenter Gast bei uns war der Zugläufer (Hase) des Marathons, dessen Aufgabe es war als „Tempomat“ für ein gleichmäßiges Tempo der Athleten zu sorgen. Auch er war begeistert und lobte den „genau richtigen Druck“ der Massagebehandlung.

Auf das ganze Geschehen hatten wir einen guten Blick, da unsere Bänke auf einer erhöhten Balustrade platziert waren. Allerdings blieb uns wenig Zeit, den Wettbewerb genau zu verfolgen. Mit großem Eifer behandelten wir mehr als hundert Sportlerinnen und Sportler auf sieben Therapiebänken mit hilfreichen Nachwettkampfmassagen zur Regeneration und muskulären Entspannung. Besonders erfreulich war die große gegenseitige Hilfsbereitschaft, die zur reibungslosen Arbeitsaufteilung beitrug. Wirksame Unterstützung erfuhr unsere Truppe durch Frau Alexandra Schicker (M2), die wegen ihrer fortgeschrittenen Kenntnisse spezielle Aufgaben im Bereich der Rückenbehandlung übernahm. Auch sie war wie alle anderen Schülerinnen und Schüler sehr fleißig und ausdauernd. Besonderen Einsatz zeigte auch unser Direktor Herr Patrick Temmesfeld, der immer wieder präsent war und den Ehrgeiz der Schülerinnen und Schüler anstachelte, sie lobte und so für Motivationsschübe sorgte. Nicht zuletzt verdient auch Frau Elena Maurer ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung bei dem Schießen schöner Fotos.

Das bbs bedankt sich bei den engagierten Schülerinnern und Schülern der Klasse M1, die für eine nachhaltige Regeneration bei den Teilnehmern gesorgt haben, namentlich (in alphabetischer Reihenfolge): Kevin Asadi, Mia Bauriedel, Dustin Dziembala, Manuel Heinrich, Kevin Maurer, Kürsat Özdemir, Ann-Katrin Rauh

 

Projektleiter Massage/Physiotherapie
Cedomir Djurkin