Hauptinhalt

Berufliches Schulzentrum

Hauptmenüpunkt für den Bereich der beruflichen Schulen

Wir bilden in folgenden anerkannten Ausbildungsberufen aus:

Wir bieten

  • Handlungs- und kompetenzorientierte Ausbildung
  • Unterricht in kleinen Klassen
  • Ausbildung durch erfahrene Fachlehrkräfte (Ärzte, Berufsschullehrer, Medizinpädagogen, Masseure, Physiotherapeuten, Psychologen…)
  • Bedarfsgerechte, individuelle Betreuung durch
    • Förderunterricht
    • Hilfsmittelberatung
    • Intensive Praktikumsbetreuung während der Ausbildung
    • Angebote unseres REHA-Bereichs (Orientierung und Mobilität, Lebenspraktische Fertigkeiten)
    • Angebote unseres psychologischen Dienstes

Zusätzlich bieten wir

  • Zusätzlichen Sport- und Schwimmunterricht
  • Aufenthalte in unserem Schullandheim (z. B. zur Teambildung oder Examensvorbereitung)
  • Exkursionen (z. B. Besuch der Anatomie in Erlangen)
  • Projektunterricht
  • Aktive Massageeinsätze bei regionalen Events, wie z. B. beim Metropolmarathon Fürth

 

Die Bewerbung wird mit folgenden Unterlagen erbeten:

  • Formloses Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Lichtbild
  • ärztliches Attest über die gesundheitliche Berufseignung
  • Schul-/Ausbildungszeugnisse (Kopie)

Zu Beginn der Ausbildung sind folgende Unterlagen zu ergänzen:

  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Nachweis einer privaten Haftpflichtversicherung

Auswahl

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch und einer eintägigen theoretischen und praktischen Erprobung. Weitere Informationen zur Eignungserprobung.

Aufbaulehrgang (18 Monate)

Masseure/Masseurinnen mit Staatsexamen können am bbs nürnberg in einem 18-monatigen Lehrgang die Nachqualifizierung zum/zur Physiotherapeuten/Physiotherapeutin erwerben.

Berufsbild

Physiotherapeuten arbeiten in den Bereichen Prävention (Gesundheitserhaltung), kurativer Medizin (Wiederherstellung der Gesundheit) und Rehabilitation (Wiedereingliederung kranker Menschen).

Physiotherapeuten  benötigen für die Ausübung ihres Berufes wichtige Kenntnisse über Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers, über die Erkrankungen aus den verschiedenen Gebieten der Medizin und über die Behandlungstechniken aus den Bereichen Physiotherapie, klassische Massagetherapie, Bäderheilkunde und Stromanwendungen.

In abhängiger Beschäftigung in Praxen oder Kliniken oder als Selbstständige

  • wenden Physiotherapeuten die verschiedenen Techniken der Krankengymnastik (Manuelle Therapie, Schlingengerät, Atemtherapie usw.) an,
  • leiten Übungsgruppen bei ausgewählten Krankheiten an (Herzerkrankungen, Osteoporose, M. Bechterew u. a.),
  • ergänzen die Bewegungstherapie durch Massagetherapie, Wärmeanwendungen, Hydrotherapie (z. B. Unterwassermassage) und Elektrotherapie.

Anforderungen

  • mittlerer Bildungs- oder vergleichbarer Abschluss
  • ein 4-wöchiges Vorpraktikum in einer Physiotherapie- oder Massagepraxis bzw. in der Physiotherapieabteilung einer Klinik (Bundesfreiwilligendienst oder Diakonisches Jahr wird angerechnet)
  • für blinde und sehbehinderte Bewerber ist der erfolgreiche Besuch eines Vorkurses (Vorkurs Physikalische Therapie) in der Regel Voraussetzung

Außerdem sollten Sie

  • Interesse an medizinischen Zusammenhängen zeigen
  • bereit sein, sich umfangreiches medizinisches Wissen anzueignen
  • den Umgang mit Menschen lieben
  • bereit sein, Menschen - gerade auch kranke und ältere - zu behandeln
  • sportlich und körperlich belastbar sein
  • frei von Sucht sowie ansteckenden oder psychischen Krankheiten sein

Ausbildung

  • 18-monatige vollzeitschulische Ausbildung an unserer Berufsfachschule für Physiotherapie
  • Integriertes Vollzeit Praktikum  (mehrere Wochenblöcke, insgesamt 20 Wochen) in benachbarten Kliniken und sonstigen Einrichtungen
  • Unterricht nach dem inklusiven Modell (seit 1995 werden blinde, sehbehinderte und normalsichtige Schüler zusammen in einer Klasse unterrichtet)
  • Staatsprüfung hier im Haus
  • Nach erfolgreichem Abschluss erhält der Absolvent ein Zeugnis der Berufsfachschule und die Anerkennungsurkunde als Physiotherapeut  von der Regierung von Mittelfranken.

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (bfs_physio_verkuerzt_sept_2013.pdf)Lehrplan Physiotherapie (18 Monate)[Lehrplan Physiotherapie (18 Monate)]79 kB

2014-10-09 11.39.11Was möchten Arbeitgeber in meiner Bewerbung lesen? Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor? Was sage ich dann – und was nicht? Wie zeige ich am Arbeitsplatz mein Interesse? Wie verhalte ich mich, wenn ich etwas falsch mache?

Sie interessieren sich für die Ausbildung an der Berufsfachschule für Massage und/oder Physiotherapie am bbs nürnberg.

Vor der Aufnahme der Ausbildung, bzw. dem Besuch des Vorkurses Physikalische Therapie steht eine Eignungserprobung. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die in der Erprobung integrierten Bereiche.

Massagepraxis
Handgeschick, Aufnahmefähigkeit für praktische Fertigkeiten, Kraft, Koordination, Mitarbeit und Motivation, soziales Verhalten

Bewegungsübungen
Räumliche Vorstellung, Handgeschick, Körperbeherrschung, Aufnahmefähigkeit für praktische Fertigkeiten, Kreativität, Mitarbeit und Motivation, soziales Verhalten

Bewegungserziehung
Gleichgewicht, Körperbeherrschung, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Kreativität, Aufnahmefähigkeit für praktische Fertigkeiten, Mitarbeit und Motivation, soziales Verhalten

Theorie
Umsetzung von Erklärungen, räumliche Vorstellung, naturwissenschaftliche Vorkenntnisse, Mitarbeit und Motivation

Sprache und Schrift
Textarbeit, Rechtschreibung, Grammatik, sprachlicher Ausdruck, Umgang mit den Hilfsmitteln

Interview
Persönliche berufsbezogene Wünsche und Vorstellungen, relevante Stärken und Schwächen

 

 

Unsere Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens und Arbeitens, sondern auch des Miteinanderlebens. Das Berufliche Schulzentrum am bbs nürnberg will deshalb ein weltoffenes Bildungszentrum sein, an dem

  • wir uns gerne aufhalten,
  • wir uns in gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme begegnen,
  • wir in Ruhe und Konzentration arbeiten können und
  • wir verantwortlich mit dem Gebäude, der Einrichtung und den
  • Arbeitsmaterialen umgehen.

Um dies zu verwirklichen, haben Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler gemeinsam die folgenden Regeln beschlossen. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind verantwortlich für die Umsetzung dieser Regeln und tragen zum guten Ruf der Schule bei.

Wir achten auf Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz sowie im gesamten Schulbereich.

  1. Wir bringen alle benötigten Arbeitsmaterialien und Hilfsmittel mit.
  2. Wir bereiten uns auf den Unterricht vor und erledigen die Hausaufgaben.
  3. Wir schieben die Stühle unter die Tische, in unserem Haus hat alles seinen Platz.
  4. Wir räumen unser Zimmer auf und hinterlassen auch im Freien keinen Abfall. (z.B. Aufräumen von Flaschen, Benutzung des Papierkorbes u.ä.).
  5. Wir trennen unseren Müll.

Wir achten das Eigentum anderer und das unserer Schule (Gebäude, Möbel, Geräte, Bücher).

  1. Wir lassen Hilfsmittel an dem vorgesehenen Platz.
  2. Wir achten auf Gebäude, Möbel, Geräte, Bücher.
  3. Wir löschen die Lichter, schließen die Fenster und schalten die Computer beim Verlassen des Klassenzimmers aus.

Wir lehnen jede Art von körperlicher und geistiger Gewalt ab und greifen bei Konflikten in geeigneter Weise ein.

  1. Wir leisten grundsätzlich Hilfestellung und Unterstützung.
  2. Wir gleichen in Konfliktsituationen aus und greifen ein.
  3. Wir tragen Kritik in sachlicher und konstruktiver Form vor und lernen sachliche Kritik zu ertragen.

Pünktliches Erscheinen und gepflegtes Auftreten im Unterricht und Praktikumsbetrieb ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

  1. Wir achten auf Pünktlichkeit.
  2. Wir legen Wert auf gepflegtes Äußeres und setzen Kopfbedeckungen in geschlossenen Räumen ab.

Jedes Verhalten, das den Einzelnen selbst oder Andere gefährdet, ist zu unterlassen.

  1. Wir vermeiden Verletzungen und fahren nicht Skateboard, spielen nicht Ball oder rennen nicht im Gebäude.
  2. Wir gehen in Gängen und auf Treppen rechts.
  3. Wir lassen keine Hindernisse im Weg stehen und Blockieren nicht die Gänge. (z.B. Stühle, Tische, Taschen in den Gängen).
  4. Wir lassen Fenster und Türen nicht halb offen stehen.
  5. Wir geben Umbauten rechtzeitig und barrierefrei bekannt.

Während der Unterrichtszeit bewahren wir Ruhe in den Klassenzimmern, Fachräumen, Fluren und Pausenhöfen und vermeiden so Störungen.

  1. Wir unterlassen im Unterricht das Essen und Trinken.
  2. Wir vermeiden den Gebrauch von mobilen Telefonen. (Ausnahmeregelungen durch die Schulleitung)
  3. Wir gehen in Gängen und auf Treppen rechts.
  4. Wir lassen keine Hindernisse im Weg stehen und Blockieren nicht die Gänge. (z.B. Stühle, Tische, Taschen in den Gängen).
  5. Wir lassen Fenster und Türen nicht halb offen stehen.
  6. Wir geben Umbauten rechtzeitig und barrierefrei bekannt.

Während der Unterrichtszeit bewahren wir Ruhe in den Klassenzimmern, Fachräumen, Fluren und Pausenhöfen und vermeiden so Störungen.

  1. Wir unterlassen im Unterricht das Essen und Trinken.
  2. Wir vermeiden den Gebrauch von mobilen Telefonen. (Ausnahmeregelungen durch die Schulleitung)

Unser Grundsatz ist der respektvolle Umgang miteinander.

  1. Wir diskriminieren niemanden wegen Geschlecht, Behinderung, Konfession oder sexueller Orientierung.
  2. Wir achten die Besonderheiten jeder Person: Wir fördern die Stärken des Einzelnen und betonen nicht die Schwächen.
  3. Wir gehen freundlich und ehrlich miteinander um.

Pausen dienen der aktiven Erholung und werden bevorzugt im Freien verbracht.

 

Diese Schulordnung wurde von Schülern und Lehrkräften entwickelt und im Juli 2014 endgültig verabschiedet.

September 2014

Schulleitung Berufliches Schulzentrum

 

 

Wir sind kein Ausbildungsbetrieb und bieten daher auch keine duale Ausbildung. Unsere Ausbildungen erfolgen in unserer Berufsfachschule, in Übungs- und Schülerfirmen, sowie in betrieblichen Praktika. Die Ausbildungen enden mit den bundesweit einheitlichen und anerkannten Abschlussprüfungen der IHK.

 

Wir bieten

  • handlungs- und kompetenzorientierte Ausbildung
  • Unterricht in kleinen Klassen
  • Ausbildung durch Berufsschullehrer, Fachlehrkräfte und Sonderschullehrkräfte
  • bedarfsgerechte, individuelle Betreuung durch
    • Förderunterricht
    • Hilfsmittelberatung
    • Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsstellen und während der betrieblichen Praktika
    • Angebote unseres REHA-Bereichs
    • Angebote unseres psychologischen Dienstes
  • individuelle Lösungen für Quereinsteiger (Späterblindede, Umschüler)

 

klassenzimmer neubauWir begrüßen Sie im Beruflichen Schulzentrum am bbs nürnberg. Sie finden hier notwendige Informationen für den beruflichen Einstieg, unser vielfältiges Angebot an Ausbildungsberufen und - weil wir eine besondere Schule sind - auch vieles, was uns von anderen Schulen unterscheidet.

Neben der fundierten fachlichen Ausbildung wollen wir gemeinsam mit unseren Auszubildenden Bildung und Perspektiven mit dem Ziel beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe entwickeln.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen sehgeschädigte und blinde Menschen. Seit 1995 haben wir unser Angebot in unseren Ausbildungsberufen für Schüler/innen ohne Sehschädigung geöffnet und leben damit „Inklusion umgekehrt“. Gleichzeitig begleiten wir junge Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Sehen, die eine Duale Ausbildung gefunden haben oder eine weiterführende Schule oder Hochschule besuchen mit unserem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst für berufliche Schulen (MSD bS).

185057 - magic magic wand streamlineUnsere Besonderheiten

185039 - earth globe streamlineOrientierungstage

185081 - speech streamline talk userBerufsvorbereitung

185078 - email mail streamlineBerufsfachschule
für Büroberufe


185035 - computer streamlineBerufsfachschule
für Bürowirtschaft

185086 - map streamline userBerufsfachschule
für Ernährung und
Versorgung

185041 - arrow streamline targetBerufsfachschule
für Massage

185072 - book read streamlineBerufsfachschule
für Physiotherapie

185068 - music note streamlineBerufsfachschule
für Musik

185077 - first aid medecine shield streamlineMedizinische
Tastuntersucherin (MTU)

185085 - happy smiley streamlineSchulleben am
beruflichen Schulzentrum

185031 - shoes snickers streamlineMobiler Sonder- pädagogischer Dienst für
berufliche Schulen

 

„Nachteilsausgleich ist im Sozialrecht ein Sammelbegriff für Bestimmungen über Hilfen für behinderte Menschen zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile“ (SGB IX § 126).

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind aufgrund ihrer Behinderung mit erheblichen Einschränkungen konfrontiert und infolgedessen erwächst ihnen zumeist ein Nachteil im Hinblick auf schulisches Lernen. Die Maßnahmen im Rahmen des Nachteilsausgleichs leisten einen wichtigen Beitrag zur positiven Identitätsentwicklung der Schülerin/des Schülers.

Der Nachteilsausgleichs gleicht Nachteile aufgrund des sonderpädagogischen Förderbedarfs einzelner Schülerinnen und Schüler aus. Die Chancengleichheit soll damit gewahrt, nicht aber Vorteile gegenüber Mitschülern bezüglich Prüfungsanforderungen gewährt werden.

 

Bereiche

Ein Nachteilsausgleich kann sich auf folgende Bereiche beziehen:

  • Schulorganisatorische Maßnahmen
  • Didaktisch-methodische Maßnahmen
  • Technische Hilfen
  • Unterstützung durch den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst
  • Leistungserhebungen z.B. Schulaufgaben, Prüfungen

Eine Information und Aufklärung aller am Prozess Beteiligten ist notwendig zur Umsetzung des Nachteilsausgleichs. Der durch die Behinderung entstandene Nachteil kann niemals voll ausgeglichen werden und Schüler bzw. Schülerinnen mit Behinderung müssen in der Regel erheblich mehr leisten als ihre nicht Mitschüler ohne Behinderung.

Der stets individuelle Nachteilsausgleich für Betroffene ist auf seine Notwendigkeit zu prüfen. Es ist zu klären

  • ob ein Nachteilsausgleich zu gewähren ist
  • wie ein Nachteilsausgleich gewährt werden kann
  • in welchem Umfang dieser zu gewähren ist.

 

Formen des Nachteilsausgleichs

  • Zeitzuschlag: Sofern nicht durch adaptierte Aufgaben ausgeglichen werden kann, ist ein Zeitzuschlag zwischen 25% und 50% zu gewähren
  • Pausen
  • Alternativaufgaben: Die Gleichwertigkeit im Anforderungsniveau ist Voraussetzung
  • Andere Prüfungsformen: Schriftliche statt mündliche Prüfungen oder teilweise veränderte Prüfungsformen z.B. zusätzliche oder ausschließlich schriftliche bzw. mündliche Fragen
  • Sonstige, insbesondere technische Hilfsmittel: Z.B. Computer, Lesegeräte, Diktiergeräte, Vergrößerungssoftware für Computer, Braillezeilen, Sreenreader mit Sprachausgabe, Lupen, Monokular, Tafelkamera, Tischaufsatz
  • Weitere mögliche Formen (Auswahl): Beleuchtung, zentraler Sitzplatz, geeignetes Mobiliar, Taktile Markierungen, Schriftgröße und Schriftart, kontrastreiche und/oder vergrößerte Darstellungen, digitale Medien statt visuelle Darbietung z.B. Beamer, Overhead usw. sind nicht lesbar, sehende Assistenz oder Lesekraft, Prüfungsschule und -ort u.a.

Anträge sind für Leistungsnachweise und für Prüfungen rechtzeitig spätestens zu Schuljahresbeginn zu stellen. Dem Antrag soll ein augenärztliches oder amtsärztliches Attest beigefügt sein, durch das Art, Umfang und Dauer der Behinderung nachgewiesen werden. Weitergehend soll dem Antrag eine Stellungnahme der Schule, ggf. in Abstimmung mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, beigefügt sein. Die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses kann verlangt werden, wenn begründete Zweifel bestehen.

Der Eigenart und Schwere der jeweiligen Behinderung ist Rechnung zu tragen.    

 

Rechtliche Grundlagen

  • Bekanntmachungen der Bayerischen StMUK und Wissenschaft, Forschung und Kunst. KWMBl Nr. 10. 17. März 2011
  • KMS IV.8-5 S 8610 – 4 4.136 346 vom 30. Januar 2009
  • Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung. ISB. München. www.isb.bayern.de
  • Sozialgesetzbuch SGB IX. § 126

 

Ausbildung zum Blinden/Sehbehinderten Telefonisten / zur Blinden/Sehbehinderten Telefonistin

Berufsbild 

Der Telefonist/die Telefonistin ist in den Telefonzentralen von Verwaltungen und Behörden, von Unternehmen der freien Wirtschaft oder in gemeinnützigen Institutionen tätig. Die Auszubildenden sollen kundenorientiert Gespräche vermitteln können. Dazu gehört es, kurze schriftliche Aufzeichnungen anzufertigen, Informationen nachzuschlagen und E-Mails und Faxe zu empfangen und zu verschicken.

Anforderungen

  • Hauptschulabschluss an einer Schule für Blinde und Sehbehinderte oder Hauptschulabschluss an einer Regelschule und Teilnahme an der Maßnahme Blinden- und sehbehindertentechnische Grundbildung
  • Rasche Auffassungsgabe
  • ein verlässliches Zahlen- und Namensgedächtnis
  • uneingeschränkte Sprech- und Hörfähigkeit
  • Kritikfähigkeit
  • Freundlichkeit im Umgang mit anderen und Freude am Telefonieren

Ausbildung

  • Einjährige Vollzeitausbildung
  • Kombination mit der dreijährigen Ausbildung in Bürowirtschaft möglich
  • Abschluss: IHK-Prüfung, IHK-Zeugnis nach §§ 48 BbiG 

 

platzhalterBerufsbild

Informatikkaufleute sind in zwei Welten zuhause: in der kaufmännischen und in der Welt der Informationstechnologie. Sie sind das Bindeglied zwischen Kunden und Technikern und arbeiten häufig in Projekten zur Planung, Anpassung und Einführung von IT-Systemen. Informatikkaufleute beraten und unterstützen beim Einsatz dieser Systeme (z.B. Kosten-Nutzen-Analyse, Abhalten von Schulungen), sind außerdem für die Durchführung betrieblicher Fachaufgaben und für die Systemverwaltung (z. B. Netzwerkadministration, Datenbankverwaltung) zuständig.
Informatikkaufleute arbeiten bei den Kunden von Softwareanbietern in Industrie, Handel, Banken, Versicherungen oder Krankenhäusern.

Anforderungen

  • Interesse an Technik und insbesondere EDV-Systemen
  • Planvolle, systematische Arbeitsweise
  • Logisches, zielorientiertes aber auch kreatives Denken
  • Ausdauer und Belastbarkeit
  • Interesse an aktuellen IT-Themenstellungen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen
  • Teamfähigkeit aber auch Eigenständigkeit
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit
  • Grundkenntnisse in Englisch

Ausbildung

  • 3-jährige vollzeitschulische Ausbildung an unserer Berufsfachschule für Büroberufe
  • fachpraktische Ausbildung in Übungs- und Schülerfirmen
  • zwei je 11-wöchige Praktika in außerschulischen Betrieben
  • Abschlussprüfung vor der IHK

 

Der Fachpraktiker für Bürokommunikation ist eine Berufsausbildung für Menschen mit Behinderung „für die wegen [der] Art und Schwere ihrer Behinderung, eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nicht in betracht kommt.“ (§ 66 Berufsbildungsgesetz). Die Anforderungen und Inhalte dieser Ausbildung sind aus dem anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann für Bürokommunikation (ab 2014 Kaufmann für Büromanagement) abgeleitet und in Anspruch und Umfang reduziert. Die erfolgreiche Ausbildung zum Fachpraktiker für Bürokommunikation kann auf die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement angerechnet werden.

Berufsbild

Fachpraktiker für Bürokommunikation arbeiten in kaufmännischen und verwaltenden Abteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche oder im öffentlichen Dienst. Sie übernehmen Assistenztätigkeiten bei der Postbearbeitung, in der Registratur, in Telefonzentralen und in Sekretariaten. Sie erledigen den betrieblichen Schriftverkehr, helfen bei der Vorbereitung und Durchführung von betrieblichen Veranstaltungen und Geschäftsreisen, überwachen geschäftliche Termine und erfassen und verwalten betriebliche Daten.

Anforderungen

  • Interesse am Berufsbild
  • Freude an der Arbeit mit dem PC
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Grundkenntnisse in der PC-Handhabung und im Umgang mit der individuellen sehbehindertenspezifischen Hard- und Software
  • Bereitschaft sehbehindertenspezifische Hilfsmittel einzusetzen

Ausbildung

  • 3-jährige vollzeitschulische Ausbildung an unserer Berufsfachschule für Büroberufe
  • fachpraktische Ausbildung in Übungs- und Schülerfirmen
  • zwei je 6-wöchige Praktika in außerschulischen Betrieben
  • Abschlussprüfung vor der IHK

Berufsbild

Kaufleute für Dialogmarketing arbeiten im Handel, in der Industrie, bei Versicherungen, im öffentlichen Dienst, bei Telekommunikationsfirmen und in speziellen Dialogmarketingunternehmen. Ihr Arbeitsplatz ist oft ein spezieller Bereich des Betriebes, das sogenannte Callcenter. Kaufleute für Dialogmarketing stehen im direkten Kontakt mit Neukunden und Kunden. Sie sind meist erster Ansprechpartner für deren Anliegen. Der Dialog findet fernmündlich am Telefon, aber auch schriftlich, häufig per Email und in sozialen Netzwerken statt. Kaufleute für Dialogmarketing leiten Projekte und Teams und übernehmen weitergehende Verantwortung für die Auftragsvergabe, Kostenrechnung, Kalkulation sowie im Marketing.

Anforderungen

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Fähigkeit zur Kommunikation und zum Arbeiten im Team
  • Sicherer sprachlicher und schriftlicher Ausdruck
  • Freude am Umgang mit dem Computer
  • Konfliktfähigkeit
  • Hohe Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Lern- und Arbeitstechniken
  • Belastbarkeit und Flexibilität
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Bereitschaft, eigene technische Hilfsmittel einzusetzen

Ausbildung

  • 3-jährige vollzeitschulische Ausbildung an unserer Berufsfachschule für Büroberufe oder
  • 1-jährige vollzeitschulische Ausbildung, sofern der Abschluss zur Servicefachkraft für Dialogmarketing nachgewiesen wird
  • fachpraktische Ausbildung in Übungs- und Schülerfirmen
  • 22 Wochen Praktikum in außerschulischen Betrieben
  • Abschlussprüfung vor der IHK

 

Berufsbild

Servicefachkräfte für Dialogmarketing arbeiten im Handel, in der Industrie, bei Versicherungen, im öffentlichen Dienst, bei Telekommunikationsfirmen und in speziellen Dialogmarketingunternehmen. Ihr Arbeitsplatz ist oft ein spezieller Bereich des Betriebes, das sogenannte Callcenter. Servicefachkräfte für Dialogmarketing stehen im direkten Kontakt mit Neukunden und Kunden. Sie sind meist erster Ansprechpartner für deren Anliegen. Der Dialog findet fernmündlich am Telefon, aber auch schriftlich, häufig per Email und in sozialen Netzwerken statt.

Anforderungen

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Fähigkeit zur Kommunikation und zum Arbeiten im Team
  • Spaß am Umgang mit dem Computer
  • Sicherer sprachlicher und schriftlicher Ausdruck
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Lern- und Arbeitstechniken
  • Belastbarkeit und Flexibilität
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Bereitschaft eigene technische Hilfsmittel einzusetzen

Ausbildung

  • 2-jährige vollzeitschulische Ausbildung an unserer Berufsfachschule für Büroberufe
  • fachpraktische Ausbildung in Übungs- und Schülerfirmen
  • 11 Wochen Praktikum in außerschulischen Betrieben
  • Abschlussprüfung vor der IHK
  • der erfolgreiche Abschluss kann auf die Ausbildung zum Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing angerechnet werden

 

Der Fachpraktiker für Bürokommunikation ist eine Berufsausbildung für Menschen mit Behinderung „für die wegen [der] Art und Schwere ihrer Behinderung, eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nicht in betracht kommt.“ (§66 Berufsbildungsgesetz). Die Anforderungen und Inhalte dieser Ausbildung sind aus dem anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann für Bürokommunikation (ab 2014 Kaufmann für Büromanagement) abgeleitet und in Anspruch und Umfang reduziert. Die erfolgreiche Ausbildung zum Fachpraktiker für Bürokommunikation kann auf die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement angerechnet werden.

Berufsbild

Fachpraktiker für Bürokommunikation arbeiten in kaufmännischen und verwaltenden Abteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche oder im öffentlichen Dienst. Sie übernehmen Assistenztätigkeiten bei der Postbearbeitung, in der Registratur, in Telefonzentralen und in Sekretariaten. Sie erledigen den betrieblichen Schriftverkehr, helfen bei der Vorbereitung und Durchführung von betrieblichen Veranstaltungen und Geschäftsreisen, überwachen geschäftliche Termine und erfassen und verwalten betriebliche Daten.

Anforderungen

  • Interesse am Berufsbild
  • Deutsch in Wort und Schrift
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Bereitschaft mit dem PC zu arbeiten
  • Grundkenntnisse in der PC-Handhabung und im Umgang mit der individuellen sehbehindertenspezifischen Hard- und Software
  • Bereitschaft sehbehindertenspezifische Hilfsmittel einzusetzen

Ausbildung

  • 3-jährige vollzeitschulische Ausbildung an unserer Berufsfachschule für Büroberufe
  • fachpraktische Ausbildung in Übungs- und Schülerfirmen
  • zwei je 6-wöchige Praktika in außerschulischen Betrieben
  • Abschlussprüfung vor der IHK